Meine Erfahrung

Meine Intention ist, mit meinem Wissen und meiner Erfahrung dazu beizutragen, Familienunternehmen und deren Arbeitsplätze zu erhalten. Mein Wissen und meine Erfahrungen als Unternehmer, als Mediator bei Gesellschafter- und Familienkonflikten in Unternehmerfamilien und als Wirtschaftspsychologe und Nachfolgeberater bei der Regelung der Übergabe der Unternehmensführung an die nächste Generation in Familienunternehmen sind Ergebnis meiner von Kind an großen Lust zu lernen und eines unkonventionellen Bildungs- und Lebenswegs.

1. Meine Erfahrung als Unternehmer

1934 in Göttingen geboren und aufgewachsen, hatte ich früh die Chance, mich selbständig zu machen. 1957–1962 war ich Mitgesellschafter und kaufmännischer Geschäftsführer einer Werbeagentur. Bereits 1959 habe ich dort eingeführt, vor Entwicklung und Gestaltung von Werbekonzeptionen zunächst die Bedürfnisse der Zielgruppen systematisch zu erforschen, was damals noch weithin unüblich war.

1963 habe ich dann ein Institut für psychologische Markt- und Werbeforschung gegründet und im ersten Jahr zunächst einige Methoden entwickelt (patentiert), um die psychologische Wirkung von Werbekonzeptionen vor deren Medieneinsatz realitätsnäher als mit bis dahin üblichen Befragungen zu testen: Ein Verfahren zur getarnten Leseverhaltensbeobachtung der Wahrnehmungsdauer und des Blickverlaufs realer Leser/innen beim unbewussten Kontakt mit Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen sowie ein elektronisches Tachistoskop zur Messung, welche Wahrnehmungsdauer notwendig wäre, um den Anzeigeninhalt wirklich zu verstehen. Dieses Institut habe ich 30 Jahre lang geführt und 1993 auf zwei Mitarbeiter übertragen, die ich in Vorbereitung auf meine Nachfolge rund fünf Jahre für ihr künftiges Unternehmertum ausgebildet hatte.

Danach habe ich 1994–1996 mein Abitur nachgeholt, 1996-2003 im Psychologischen Institut der Universität Heidelberg studiert und parallel 1997-2006 Therapieforschung mit verhaltensgestörten und sprachentwicklungsverzögerten Kindern geleitet. 2007 wurde ich von der Universität Heidelberg cum laude zum Dr. phil. der Kulturwissenschaften promoviert.

2. Meine Erfahrung als Mediator
bei Gesellschafter- und Familienkonflikten in Familienunternehmen

2003-2006 habe ich nach Abschluss meines Studiums als Diplom-Psychologe und parallel zur Therapieforschung mich zum Wirtschaftsmediator ausbilden lassen, anfangs noch an der Universität Heidelberg, später durch IMS/National Conflict Resolution Center (NCRC), San Diego/USA. Auf der Basis dieses Wissens habe ich seit 2008 mein eigenes Verfahren für die Mediation zur Schlichtung von Gesellschafter- und Familienkonflikten in Unternehmen entwickelt und dieses inzwischen in zahllosen Familienunternehmen erfolgreich angewendet.

3. Meine Erfahrung als Wirtschaftspsychologe beim Generationswechsel

Aufbauend auf meiner unternehmerischen Erfahrung als Inhaber des Instituts für psychologisches Markt- und Werbeforschung und nach mehr als 1.500 in den Jahren 1963-1992 durchgeführten Forschungsprojekten für viele namhafte Unternehmen in Europa, von denen eine ganze Reihe heute Weltmarktführer in ihren Branchen sind.
Nach dem Studium als Wirtschafspsychologe 1996-2003, Fortbildung als Wirtschaftsmediator 2003-2006 und Promotion 2007 zum Dr. phil. der Kulturwissenschaften habe ich 2008 begonnen, mein Wissen als Wirtschaftspsychologe und das als Wirtschaftsmediator anzuwenden, um Familienunternehmern, die ihren Generationswechsel planten, bei der erfolgreichen Regelung ihrer Nachfolge, oder wenn familieninterne Nachfolge unerwünscht oder unmöglich war, bei Alternativen vom Fremdmanagement bis zur Vorbereitung der Due Dilligence für den Verkauf ihrer Unternehmen zu unterstützen.

4. Meine Erfahrung als Nachfolgeberater für Familienunternehmen

Seit 2008 bin ich bis heute als Nachfolgeberater für Familienunternehmen tätig. Meine Intention ist, mit meinem Wissen als Wirtschaftspsychologe und mit meiner Erfahrung als Wirtschaftsmediator bei Gesellschafter- und Familienkonflikten in Unternehmerfamilien und mit meiner inzwischen nahezu 10-jährigen Erfahrung als Nachfolgeberater dazu beizutragen, Familienunternehmen und deren Arbeitsplätze zu erhalten. Von zwei Ausnahmen abgesehen ist mir das bisher auch gelungen. In diesen beiden Fällen haben sich die vorgesehenen Nachfolger leider fachlich und menschlich als ungeeignet für das Unternehmertum erwiesen.

5. Meine Erfahrung in der Beratung von Unternehmerfamilien
hinsichtlich der Beachtung menschlicher Aspekte in der Nachfolgeplanung

Nach meiner Erfahrung denken Familienunternehmer, wenn sie sich gegen Ende ihrer eigenen unternehmerischen Tätigkeit dazu entschließen, ihre Nachfolge zu regeln, zuerst daran, sich von ihrem Steuerberater hinsichtlich steuerunschädlicher Formen des Generationswechsels und von Ihrem vertrauten Rechtsanwalt oder Notar hinsichtlich eindeutiger Verträge beraten zu lassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die so entworfenen Verträge vielfach lange Zeit nicht unterschrieben, obwohl immer wieder optimiert, trotzdem nicht unterschrieben wurden.
Die Ursachen sind menschlich sehr verständlich. Sie lassen sich durch unbewusste Ängste der alternden Familienunternehmer erklären, beispielsweise weil sie befürchten, mit der Übergabe der Unternehmensführung an die nächste Generation den Sinn ihres Lebens, den bis dahin ihr Unternehmen ihnen gegeben hat, zu verlieren, oder weil sie befürchten, dass ein unternehmerisch wenig engagierter, möglicherweise auch fachlich und menschlich wenig zum Unternehmer taugender Nachfolger nach der Übernahme der Unternehmensführung den von ihnen jahrzehntelang erfolgreich durch Höhen und Tiefen geführten Betrieb ruinieren könnte, so dass ihnen ihr eigenes Auskommen bis zu ihrem Lebensende gefährdet erscheint. Manche befürchten auch, dass sie selbst nach der Übergabe ihrer Firma an die nächste Generation Ansehen verlieren könnten. Daneben gibt es noch weitere Gründe, die Regelung der Nachfolge immer wieder hinauszuschieben.