Ist der unternehmerische Mittelstand wirklich weitgehend identisch mit den KMU?

Es ist schon merkwürdig, dass in den letzten Jahren maßgebliche Institutionen der Politik und der Wirtschaft, die zweifellos als glaubwürdige Autoritäten angesehen werden können, behaupten, dass der unternehmerische Mittelstand in Deutschland weitgehend identisch sei mit den KMU und dass er mehr als 99% aller Unternehmen in Deutschland umfasse.

So wird zum Beispiel in Webseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi), der Handelskammer Hamburg (IHK) und des Verbands der Deutschen Industrie (VDI) die Größe des Mittelstands mit den KMU verglichen und der Hinweis gegeben, dass mehr als 99% aller Unternehmen in Deutschland dem Mittelstand angehören. Aus Sicht mancher Experten gilt das offenbar bis heute als richtig. Kürzlich hat ein Mitarbeiter einer Industrie- und Handelskammer, auf diese Beschreibung des unternehmerischen Mittelstands angesprochen, diese mit den Worten gerechtfertigt: „…wie KMU. Das ist doch einfach und eingängig“. Auch die Geschäftsführerin eines Bankenverbands – auf den Vergleich mit den KMU angesprochen – hat ihn als richtig angesehen.

Frage: Ist der Mittelstand in Deutschland wirklich weitgehend identisch mit den KMU?
NEIN.

Das ist falsch. Der unternehmerische Mittelstand ist nicht identisch mit den KMU, denn zu diesen gehören nicht nur die kleinen und mittleren, sondern auch kleinste Unternehmen wie Selbständig der freien Berufe, Landwirte, kleine Handels- und Handwerksbetriebe. Diese Kleinstunternehmen sind jedoch nicht mittelständisch, sondern kleiner. Entsprechend bilden auch nicht mehr als 99% aller Unternehmen in Deutschland den Mittelstand, sondern viel weniger. Trotzdem wird diese Fehlinformation von namhaften Institutionen verbreitet, wie nachfolgende Beispiele zeigen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft[1] (BMWi) , damals noch Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, erklärte 2015 im Internet seine Politik für den Mittelstand unter Bezug auf die KMU so:

„Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft. Sie sind unverzichtbar für Wachstum, Beschäftigung und Innovation in Deutschland. (…) Mittelständler denken nicht in Quartalszahlen, sondern in Generationen. (…) Über 99 Prozent unserer Unternehmen zählen zum Mittelstand. (…) Um aber Bedingungen für Fördermöglichkeiten festzulegen, gibt es eine formale Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland. (…) Nach der KMU-Definition der Europäischen Union gehören alle Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von weniger als 50 Millionen Euro (…) zum Mittelstand.“

Die Handelskammer Hamburg[2]  (IHK) definiert 2015 für ihre Mitglieder den Mittelstand so:

„Da kaum ein Schlagwort in der Wirtschaftspolitik so häufig verwendet wird (Red.: wie der Mittelstand), ist es besonders wichtig, nach der jeweils zugrundeliegenden Abgrenzung zu fragen. Im Folgenden finden Sie gängige Definitionen, die quantitative Merkmale zur Abgrenzung enthalten. (…) Die in Deutschland gängige Abgrenzung, beispielsweise des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, ist die Mittelstandsdefinition des Instituts für Mittelstandforschung Bonn (…) Zum Mittelstand gehören alle Selbständigen in den freien Berufen[3], Handwerksbetriebe und alle gewerblichen Betriebe, die folgende Kriterien erfüllen: Weniger als 500 Beschäftigte, Jahresumsatz unter 50 Millionen EUR. (…) Davon unterschieden werden noch die kleinen Unternehmen, die weniger als 10 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von unter 1 Mio. EUR aufweisen.“

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)[4] berichtet 2015 anhand eines Faktenchecks und unter Bezug auf das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn:

„Rund 3,7 Millionen Unternehmen gehören laut Institut für Mittelstandsforschung in Bonn zum deutschen Mittelstand. Das sind 99,6% Prozent aller Unternehmen der Privatwirtschaft in Deutschland. (…) Viele mittelständische Unternehmen sind gleichzeitig Familienunternehmen: Rund 95% aller Unternehmen in Deutschland sind in Familienhand. Ihre besondere Art zu wirtschaften – langfristig, stabil und unabhängig – lässt sich mit einer quantitativen Definition nicht erfassen. Gesellschafterbindung und Kapitalbindung kennzeichnen diese Unternehmen. (…)“

Ist der unternehmerische Mittelstand in Deutschland wirklich mit den KMU identisch? NEIN.

Was ist die Ursache für die fälschlich vermutete Identität von Mittelstand und KMU?

Eine der Ursachen, weshalb namhafte Institutionen wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Handelskammer Hamburg und der Verband der Deutschen Industrie den unternehmerischen Mittelstand mit den KMU verglichen haben, ist vermutlich nachfolgende, 2015 vom Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) veröffentlichte Notiz:

„Mittelstand im Überblick[5]: Die volkswirtschaftliche Bedeutung des gewerblichen Mittelstands wird in der Regel auf der Basis der KMU-Definition des IfM Bonn[6] berechnet. Die Gründe: Zum einen zählt die Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen zum Mittelstand. Zum anderen sind die prägenden qualitativen Merkmale des Mittelstands (Geschäftsführung, Eigentumsverhältnisse, wirtschaftliche Unabhängigkeit) aus den amtlichen Statistiken nur unzureichend ablesbar. (…) Im Jahr 2012 gehörten rund 3,65 Millionen Unternehmen zum deutschen Mittelstand, das waren 99,6% aller Unternehmen mit Umsatz aus Lieferungen und Leistungen und/oder sozialversicherungspflichtig Beschäftigten“.

Diese Informationen sind in zweifacher Hinsicht falsch:

Erstens umfasst der Begriff „KMU“ sowohl nach offizieller EU-Definition als auch nach der modifizierten Definition des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn sowohl die aus dem Begriff interpretierbaren kleinen und mittleren Unternehmen als auch die vielen Kleinstunternehmen. Die Kleinst-, Kleinen und Mittleren Unternehmen zusammen sind also die KMU und hatten 2012 zusammen einen Anteil von 99,5% aller Unternehmen in Deutschland. Aber die Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als zwei Mill. Euro Jahresumsatz sind keine mittelständischen Unternehmen.

Zweitens werden in vorstehender Notiz des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn die quantitativen Abgrenzungen zur Beschreibung des unternehmerischen Mittelstands nach Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und der Höhe des Jahresumsatzes bzw. der Bilanzsumme mit den qualitativen Umschreibungen für Familienunternehmen, nämlich die Einheit von Unternehmensführung und Eigentum des Unternehmens in Familienhand, durcheinander gebracht.

Die gleiche Verwechslung der quantitativen Abgrenzung des Mittelstands mit den qualitativen Merkmalen für Familienunternehmen wurde 2015 auch in der modifizierten Mittelstands-Definition des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn veröffentlicht und der Fehler geradezu noch betont:

„Der Begriff Mittelstand stellt eine Besonderheit im deutschsprachigen Raum dar und wird definiert durch die Einheit von Eigentum und Leitung. Für die Zugehörigkeit eines Unternehmens zum Mittelstand ist also nicht dessen Größe ausschlaggebend. Vielmehr sind es dessen qualitative Merkmale. Kennzeichnend für die Einheit von Eigentum und Leitung ist, dass der Unternehmer einen maßgeblichen persönlichen Einfluss ausübt, das unternehmerische Risiko trägt, das Unternehmen seine persönlich Erwerbs- und Existenzgrundlage sichert. (…) Die Begriffe Mittelstand, Familienunternehmen, Eigentümerunternehmen und familiengeführte Unternehmen sind nach Definition des IfM Bonn als Synonyme anzusehen. (…) Die Begriffe Mittelstand und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind aber keine Synonyme“.

Eine weitere Ursache der Veröffentlichung dieser falschen Informationen über den unternehmerischen Mittelstand ist offenbar eine Neigung der Autoren der Webseiten des Bundesministerium für Wirtschaft, der Handelskammer der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundesverbands der Deutschen Industrie, die von als kompetent erwarteten Institutionen wie dem Institut für Mittelstandsforschung in Bonn falsch berichteten Fakten kritiklos zu übernehmen.

Die wirklich wesentliche Ursache, falsche Informationen kritiklos zu übernehmen und in den Webseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft, der Handelskammer Hamburg und des Verbands der Deutschen Industrie sowie in den Definitionen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn zu veröffentlichen, ist wohl das mangelnde Wissen dieser Autoren

  • über die tatsächlichen Kriterien des Begriffs KMU,
  • die richtige quantitative Abgrenzung der Definition des unternehmerischen Mittelstands sowie
  • deren Unterscheidung von der qualitativen Umschreibung für Familienunternehmen.

Wie wird der Begriff KMU nach Definition der Europäischen Kommission richtig abgegrenzt?

Im allgemeinen Sprachgebrauch der Wirtschaft wird der Begriff KMU gedanklich oft auf die Vorstellung von „Kleine und Mittlere Unternehmen“ beschränkt (englisch: SME Small and Medium sized Enterprises). Das ist falsch. Gemäß der Begriffsbestimmung im EU-Recht[7] steht KMU für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (vgl. Tabelle 1).

Tabelle 1: Definition der Unternehmensgrößen durch die Europäische Kommission, gültig seit 1.1.2003

Tabelle 1 - Definition der Unternehmensgrößen durch die Europäische Kommission,

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn hat in Anpassung an die realen Verhältnisse in Deutschland die Abgrenzungen für die kleinsten und die mittleren Unternehmensgrößen modifiziert:
Als Obergrenze der Jahresumsätze der Kleinstunternehmen bestimmt das IfM bis unter 1 Mill. Euro.
Als Obergrenze der Beschäftigtenzahl der Mittleren Unternehmen bestimmt das IfM bis unter 500 B.

Wie wird der Begriff Mittelstand quantitativ richtig abgegrenzt?

Mittelstand, das sagt schon dieser Begriff, muss in seiner Unternehmensgröße sowohl nach der Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten als auch nach Höhe der Jahresumsätze irgendwo mitten zwischen noch kleineren und noch größeren Unternehmen, also zwischen den Kleinst- und den großen Unternehmen stehen. Das bedarf eigentlich keines großen Nachdenkens. Damit ist klar: Zum unternehmerischen Mittelstand der Unternehmen in Deutschland gehören nur die Kleinen und Mittleren Unternehmen, nicht die Kleinstunternehmen, also nicht die KMU insgesamt.

Wie groß ist der unternehmerische Mittelstand in Deutschland wirklich?

Die 2015 veröffentlichten Daten zur Abgrenzung des unternehmerischen Mittelstands beziehen sich auf die Statistiken des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2012, die erst nach Ablauf des Jahres erhoben und veröffentlicht wurden.

Für das Jahr 2012 wurden im Unternehmensregister der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich 3.663.432 Unternehmen aller Größen erfasst, also große, mittlere, kleine und – kleinste. Jedoch nach Anzahl der Unternehmen, nicht nach deren Beschäftigtenanzahl und Jahresumsätze sind rund 89,5% Kleinstunternehmen, u.a. die meisten Selbständigen der freien Berufe, viele land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen, viele nach Beschäftigtenzahl kleine Handelsunternehmen wie Im- und Exporteure, Spediteure, Einzelhändler und viele der kleinen Handwerksbetriebe (vgl. Tabelle 2).

Tabelle 2:

Anzahl und Größe der Unternehmen in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 31.12.2012)

Tabelle2- Anzahl und Größe der Unternehmen in Deutschland

Demnach bildeten 2012 von allen 3.663.432 Unternehmen in Deutschland 296.738 kleine und 69.605 mittlere, insgesamt also nur 366.343 Unternehmen den Mittelstand, nicht „die KMU mit mehr als 99%“, wie in den zitierten Beispielen fälschlich behauptet wurde.

Wie groß ist der Mittelstand in Deutschland verglichen mit dem in Österreich und der Schweiz?

Es geht hier um die anzahlmäßige Größe des Mittelstands in diesen drei deutschsprachigen Ländern, nicht um dessen Bedeutung hinsichtlich der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und der Höhe der Jahresumsätze. Außerdem unterscheiden sich die drei Staaten hinsichtlich der Größe ihrer Grundflächen und der Bevölkerungszahl. Österreich und die Schweiz sind darüber hinaus als Alpenländer hinsichtlich der Besiedelung mit Bevölkerung und Niederlassungen von Unternehmen topografisch vorwiegend auf die Täler und die flacheren Gebiete im jeweiligen nördlichen Teil dieser Länder beschränkt. Außerdem unterscheiden sich die Österreicher und Schweizer von den Deutschen in ihrer Kultur und in ihrem Lebensstil, d.h. in ihren gesellschaftlichen und sozialen Ansprüchen.

Trotz aller Unterschiede in Landesfläche, Bevölkerungszahl und Anzahl der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Struktur der Unternehmensgrößen nach kleinsten, kleinen, mittleren und großen Unternehmen weitgehend ähnlich (vgl. Tabelle 3).

Tabelle 3: Größe der Bevölkerung und der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Tabelle3- Größe der Bevölkerung und der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

 Schweiz (Quelle: Statistik des Eidgen. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Stand 2010

Zum Mittelstand gehören nur die kleinen und mittleren Unternehmen, nicht KMU insgesamt.*

Tabelle4 - Zum Mittelstand gehören nur die kleinen und mittleren Unternehmen, nicht KMU insgesamt.

Die vergleichsweise hohe Ähnlichkeit der Anteile der kleinen und mittleren an allen Unternehmen dieser drei deutschsprachigen, also in gewisser Weise kulturell einander nahen Länder, bestätigten im weitesten Sinne auch die relative Ähnlichkeit der anzahlmäßigen Größe des jeweiligen unternehmerischen Mittelstands. Strukturelle Unterschiede in den Anteilen kleiner bzw. mittlerer Unternehmen des Mittelstands in Deutschland im Vergleich mit dem in Österreich und der Schweiz sind vermutlich vorwiegend durch die topografisch Lage und eine wirtschaftsgeschichtlich unterschiedliche Entwicklung dieser Länder seit der Zeit der Industrialisierung zu erklären.

Schlussfolgerung:

Zum Mittelstand gehören also wesentlich weniger Unternehmen als die Zahl der KMU. Denn die kleinsten aller Unternehmen in diesen drei deutschsprachigen Ländern gehören nicht zum Mittelstand. Sie sind jedoch der größte Teil aller Unternehmen, nämlich in Deutschland 89,5%, in Österreich und in der Schweiz jeweils 87,1%.

Der deutsche Mittelstand ist mit 10%, der österreichische mit 12,6% und der schweizerische mit 12,5% anzahlmäßig wesentlich kleiner als die 99,5% bis 99,7% der KMU insgesamt. Das hätte den Autoren der zitierten Webseiten auffallen können. Schon der Begriff „Mittelstand“ zeigt, dass mittelständische Unternehmen zwischen kleineren und größeren Unternehmen positioniert sein müssen, also auch nicht „mehr als 99% aller Unternehmen in Deutschland“ umfassen können.

Die Anzahl der mittelständischen Unternehmen ist nur ein Merkmal für deren wirtschaftliche Bedeutung. Diese erklärt sich eher durch den hohen Anteil an Familienunternehmern, die ihr eigenes Vermögen einsetzen und in Krisenzeiten für dessen Erhalt zu kämpfen bereit sind, durch deren vielfach zu beobachtende Innovations- und Investitionsbereitschaft sowie durch die große Anzahl der in Familienunternehmen beschäftigten sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter und die von diesen erwirtschafteten Jahresumsätze (vgl. kommende Beiträge am 21.9. und 5.10.2017).

Die Autoren der zitierten Webseiten haben offenbar die missverständlichen Veröffentlichungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) übernommen, ohne sie zu hinterfragen. So haben sie die wirtschaftlich interessierte Öffentlichkeit bzw. ihre Verbandsmitglieder falsch informiert, dass der Mittelstand mit den KMU weitgehend identisch sei und mehr als 99% aller 3.663.432 Unternehmen in Deutschland umfasse. Die dadurch entstandenen falschen Vorstellungen sollten durch diesen Beitrag korrigiert werden. 


 

Über den Autor

drwettigblogbild100Dr. Herbert Wettig
Nachfolgeberater für Familienunternehmen,
Wirtschaftspsychologe und Wirtschaftsmediator für Gesellschafter- und Familienkonflikte
Webseite: www.unternehmensnachfolge-in-familienunternehmen.de


[1] Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit: http://www.bmwi.de/DE/themen/mittelstand/mittelstandspolitik, 2015 

[2] Handelskammer Hamburg. Mittelstand-Definition: http://www.hk24.de/standortpolitik/…Sept. 2015

[3] Kommentar: Die meisten Selbständigen der freien Berufe, kleine Handels- und Handwerksbetriebe sind kein Mittelstand

[4] Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI): Faktencheck. Mittelstand und Familienunternehmen, BDI-Publikations-Nr. 0036, Seiten 5 und 6, Oktober 2015

[5] Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM): unter http://www.ifm-bonn.org/statistiken/mittelstand-im-überblick/..., Mittelstand im Überblick, 25.11.2015

[6] Das IfM Bonn klassifiziert die kleinsten und die mittleren Unternehmen der KMU abweichend von der Definition der Europäischen Kommission mit geänderten Schwellenwerten, indem unterstellt wird, dass die Jahresumsätze der ‚Kleinstunternehmen‘ wahrscheinlich eher unter 1 Mio. € als bis 2 Mio. € und dass die ‚Mittleren Unternehmen‘ eher mit bis zu 500 als bis zu 250 Beschäftigten ihren oberen Schwellenwert haben

[7] Empfehlung der Europäischen Kommission Nr. 2003/361

[8] In der Schweiz werden die kleinsten Unternehmen als „Mikrounternehmen“ bezeichnet

[9] Für die Schweiz waren vergleichbare Daten zum Unternehmensbestand zuletzt in 2010 erhoben worden. Da zu vermuten ist, dass sich der Unternehmensbestand innerhalb von zwei Jahren nicht wesentlich verändert, werden die Daten der Schweiz aus 2010 trotzdem mit denen für Deutschland und Österreich aus 2012 verglichen

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